VISIONS BY BEATE WINKLER

Umsetzung des Projekts

Kunst: Die Ausstellung "Transforming"

Ein Teil von #newTogether
Ein Projekt von Beate Winkler, das im Herbst 2021 in der Jecza Galerie in Temeswar eröffnet wird.

Die europäische, in Österreich lebende Künstlerin Beate Winkler wird das Projekt durch die Ausstellung "Transforming", die den Beginn von #newTogether darstellt, inspirieren.

Sie wird unterschiedliche Arten ihrer Arbeit ausstellen, die in enger Beziehung zu Veränderungsprozessen stehen: Sie bezieht ihre Gemälde in den Prozess der Veränderung ein.
Zum Teil sind diese von ihr kontrolliert, zum Teil unkontrollierten Einflüssen ausgesetzt.
Sie integriert in ihrer Kunst das Symbol des leeren Papiers und arbeitet hauptsächlich mit "alten Materialen" wie handgeschöpftem Papier und Tinte.
Sie rollt ihre Zeichnungen ein und aus – befestigt sie an der Decke, nagelt sie auf verschiedene Arten und in unterschiedlichen Formaten an die Wände – oder bringt Büchlein mit Malereien an der Wand des Ausstellungraums an.
Ihr Credo ist, auf Veränderungsprozesse, auf die Perspektivenänderung und der Veränderung unserer Denk- und Handlungsweisen zu vertrauen.

#newTogether Dialoge

Eine Interaktion zwischen Kunst und Zivilgesellschaft
Die Ergebnisse sollen in "Timisoara 2023 – Europäische Kulturhauptstadt" integriert werden.

Beate Winkler entwickelt eine Interaktion zwischen Besucher_innen ihrer Ausstellung und den Teilnehmer_innen der projektbezogenen Workshops.
Sie erklärt zum Beispiel in einem Brief die Notwendigkeit von Visionen und bittet die Besucher_innen ihren Traum oder ihre Hoffnung auf ein "new TOGETHER", ein neues Miteinander, auf eines kleines, von ihr gemaltes Bild zu schreiben oder zu zeichnen.

Alle diese geschriebenen oder gemalten Träume und Hoffnungen (ein Wort, ein Satz, ein Symbol oder eine Malerei) werden, nachdem sie in die Zukunftskiste, die "Box of Future", geworfen wurden, im Nationaltheater/Sala 2, einem prominenten, öffentlichen Raum im Zentrum von Temeswar, als Teil der "gemeinsamen Vision für ein new TOGETHER" ausgestellt.

Diese Interaktion in Temeswar wird länger als die Ausstellung dauern und wird bis Ende 2022 fortgesetzt.



Buch der Visionen für ein "new TOGETHER"

Am Ende des Projekts werden alle Beiträge der Projektteilnehmer_innen, alle Visionen für ein "new TOGETHER", von der Projektleitung analysiert und als konkrete Vorschläge formuliert, in einem "Buch der Visionen für ein new TOGETHER" dokumentiert und in Temeswar 2023 – Europäische Kulturhauptstadt" integriert.

Das "Buch der Visionen für ein new TOGETHER" wird ebenso die Ergebnisse der oben ausgeführten Workshops enthalten. Geplant ist, das Buch dem Bürgermeister von Temeswar, dem Präsidenten Rumäniens und einem der Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments mit der Bitte zu übergeben, die Ergebnisse des Buches in ihre zukünftige Arbeit einfließen zu lassen.

"Die Fähigkeit zu phantasieren ist ebenso real wie unsre Fähigkeit zu essen. Ein Haus, in dem man wohnen kann, mag wichtiger erscheinen als ein Traumschloss - aber sogar das Haus, in dem wir wohnten, war ein Traumschloß bevor wir es gebaut haben."
Ruth Cohn, Gründerin der Themenzentrierten Interaktion

Podiumsdiskussionen/Workshops

Podiumsdiskussionen in Zusammenarbeit mit lokalen Partner_innen und kulturellen Interessensvertreter_innen über das Thema eines new TOGETHER, werden neben der Ausstellung die Basis und die Inspiration der Workshops sein, in denen Erfolgsmodelle präsentiert werden sollen und konkrete Vorschläge für positive Entwicklungen für ein new TOGETHER erarbeitet werden.

Dadurch werden Netzwerke zwischen verschiedenen Teilen der Zivilgesellschaft aufgebaut oder gestärkt.

Sechs Themen sind geplant:

  • Kultur
  • Bildung
  • Umwelt
  • Wirtschaft
  • Medien
  • Soziales/Inklusive Gesellschaft/Entwicklung

 

Worum es auch geht:

"Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen."

Der Wandel, mit dem wir alle tagtäglich konfrontiert sind, ist offenbar – und tiefgreifend, weil er fast alle Lebensbereiche erfasst.

Auf diese Situation nicht zu reagieren und zu hoffen, dass das alles bald vorüber sei, wäre eine Möglichkeit – sicherlich aber nicht die Klügste. Aussichtsreicher ist, auf die Situation aktiv und strategisch langfristig zu reagieren.
Das ist die Essenz und das Anliegen unseres gemeinsamen Projektes #newTogether.

Mein Essay: "Wir haben mehr Möglichkeiten als wir denken" versteht sich als weiterer Impuls, die Situation aufzugreifen und sie aktiv zu gestalten.
Es ist hier zu finden.

Beate Winkler


Hintergrund

Beate Winkler ist Künstlerin und Menschenrechts-Politikerin. Nach Jahren in Führungspositionen im Bereich Menschenrechte – sie war die erste weibliche Direktorin einer EU Agentur, der gegenwärtigen EU Menschrechtsagentur, die sie aufgebaut und für lange Zeit geleitet hat - ist Kunst ihr Lebensmittelpunkt.

Einzelausstellungen z. B. in Warschau, Berlin und Graz,
deren Ziel ist auch Impulse für Änderungsprozesse zu geben, Raum zu schaffen für Vor-, Nach- und Querdenken und diejenigen zu vernetzen, die es (noch) nicht sind.
In ihren Projekten arbeiten Kunst und sozialer Dialog zusammen, zum Beispiel: Die Ausstellung "Art of Change", Haus der Bundespressekonferenz Berlin, 2017.

Sie hat zahlreiche innovative Projekte initiiert, z.B. den Europäischen CIVIS Medienpreis und publizierte breitgefächert.
Weitere Informationen: www.beate-winkler.net


Die Ausstellung "Transforming"

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